{"id":106846,"date":"2026-05-31T06:10:37","date_gmt":"2026-05-31T04:10:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturvision-aktuell.de\/?p=106846"},"modified":"2026-06-08T05:40:06","modified_gmt":"2026-06-08T03:40:06","slug":"musiktipps-autoren-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test.kulturvision-aktuell.de\/?p=106846","title":{"rendered":"Ferien f\u00fcr die Ohren"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: grey;\"><em>Wer nach Italien reist (hier der Strand von Saubaudia, Latium), der sollte auch die Klassiker des italienischen Schlagers h\u00f6ren, so unsere Musiktipps: Vom Blau des Himmels singt etwa Adriano Celentano in &#8222;Azzurro&#8220;. Foto: Andreas Wolkenstein<\/em><\/span><\/p>\n<blockquote><p>Musiktipps unserer Autorinnen und Autoren<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Essentiell f\u00fcr eine erfolgreiche Urlaubsreise ist gute Musik. Sie macht lange Autofahrten ertr\u00e4glich und liefert die akustische Untermalung lauer Sommerabende. KulturVision stellt hier die ultimative Playlist (nicht nur) f\u00fcr den n\u00e4chsten Urlaub zusammen.<\/strong><\/p>\n<p>Ganz viele Menschen nutzen die Zeit um Pfingsten, um eine Urlaubsreise anzutreten. Nicht selten ist es die erste gr\u00f6\u00dfere Reise im Jahr, h\u00e4ufig geht es dabei gen S\u00fcden. Vielleicht ergeht es da dem ein oder der anderen so \u00e4hnlich wie dem Autor dieser Zeilen: Essentiell f\u00fcr einen erfolgreichen Urlaub ist gute Musik, egal ob zum Mitsingen auf langen Autofahrten oder f\u00fcr entspannte Sommerabende tief im S\u00fcden. Wie grunds\u00e4tzlich Musik das Leben in allen Lagen begleitet, erg\u00e4nzt, vertieft, ausdr\u00fcckt. Hier kommen Tipps f\u00fcr die KulturVision-Playlist, die (nicht nur) beim n\u00e4chsten Urlaub nicht fehlen darf &#8211; zusammengestellt von unseren Autorinnen und Autoren.<\/p>\n<h2>Italienische Schlager als Musiktipps<\/h2>\n<p>F\u00fcr Verena Wolf geht nichts \u00fcber italienische Musik. &#8222;Italienische Musik&#8220;, schreibt sie, &#8222;das ist f\u00fcr mich ein wahres Lebenselixier. Tats\u00e4chlich hat diese Liebe mit Conny Froboess und dem an sich uns\u00e4glichen Schlager &#8218;Zwei kleine Italiener&#8216; angefangen. Da war ich etwa sieben Jahre alt, aber es gab da diese eine Zeile &#8218;Eine Reise in den S\u00fcden ist f\u00fcr andre schick und fein, doch zwei kleine Italiener m\u00f6chten gern zu Hause sein&#8216;, und das hat mich gepackt, das war ich. Ich wollte auch in Italien zu Hause sein!<\/p>\n<p>&#8218;Schuld&#8216; daran waren meine Eltern: Jedes Jahr waren wir im Sommer an die Adria. Wir haben in Cesenatico im sch\u00f6nen Hotel Lido gewohnt \u2013 direkt am Strand und bis heute ein innerer Sehnsuchtsort. Denn das Hotel gibt es l\u00e4ngst nicht mehr, das Meer ist auch durch Wellenbrecher gez\u00e4hmt, und ich \u2013 bin erwachsen geworden.<\/p>\n<p>Ganz verloren aber ist das Kindheitsparadies nicht. Ich habe einen Stick, auf dem ich meine Lieblingsschlager gesammelt habe: Rita Pavone, Patty Bravo, Gianna Nannini, Zucchero, Adriano Celentano, Toto Cutugno, Umberto Tozzi, Alice, Ricchi e Poveri, Eros Ramazotti und viele mehr. Dazu passen f\u00fcr mich perfekt U2 &amp; Luciano Pavarotti (Miss Sarajevo; <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/track\/49RXTEKqQBOYO7SjX1Uxb5?si=b3e862f8dfcf46c4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spotify<\/a>), Angelo Branduardi, ein paar wenige Opernarien und etwas Volksmusik.<\/p>\n<p>Letztes Jahr bin ich zuf\u00e4llig in Jesi (Marken) in eine Auff\u00fchrung von &#8218;La Boh\u00e8me&#8216; im dortigen Teatro Pergolesi geraten und so habe ich etwas entdeckt. Es gibt in Italiens kleineren Orten wunderbare Opernh\u00e4uer aus dem 18. Jahrhundert, in denen man mit viel Herzblut, fanatischer Spielfreude und unverbrauchten Stimmen das Leben feiert.&#8220;<\/p>\n<h2>Einzigartige Musik<\/h2>\n<p>Unsere Autorin Ines Wagner brennt darauf, so schreibt sie, die beiden Alben zu empfehlen, die sie durch alle Jahreszeiten tragen: &#8222;Ich m\u00f6chte den Leserinnen und Lesern die beiden hochspannenden Alben &#8218;Nozomi&#8216; (2025; <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/album\/14xUyb24sjpy1gGCI5VlSu?si=Z9RBchGaQIq5TfKN7P45Qg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spotify<\/a>) und &#8218;MMMMh&#8216; (2022; <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/album\/7jrpHBsJYEzJIqdsg0H2C1?si=GSxN_fE4QBGjMIieuoXKww\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spotify<\/a>) von Masako Ohta und Matthias Lindermayr ans Herz legen. Die Pianistin und den Jazztrompeter vereint die Lust am Improvisieren. Und sie haben mit ihrem gemeinsamen Projekt wahre Klangwunder erschaffen, von denen man sich durch Zeit und Raum tragen lassen und tr\u00e4umen kann. Beide Alben haben zahlreiche Preise eingeheimst, unter anderem wurde \u201eMMMMh\u201c unter die \u201eTop Ten der besten Jazz-Alben 2022\u201c aufgenommen und \u201eNOZOMI\u201c erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie \u201eGrenzg\u00e4nge\u201c \u2013 wor\u00fcber ich mich sehr gefreut habe. Quer durch Deutschland und Japan ist das kongeniale Duo getourt \u2013 auch am <a href=\"https:\/\/www.kulturvision-aktuell.de\/um-den-orangenen-mond-schweben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tannerhof haben sie gespielt<\/a>, beim ersten Album sogar das Pre-Release-Konzert, wo ich erstmals diese einzigartige Musik h\u00f6rte. Sie begleitet mich bis heute.&#8220;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-68758\" src=\"https:\/\/www.kulturvision-aktuell.de\/wp\/kulturvision-tes\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Matthias-Lindermayr_Masako-Ohta_Tannerhof_2022_\u00a9Ines-Wagner.jpg\" alt=\"Masako Ohta und Matthias Lindermayr\" width=\"1024\" height=\"785\" srcset=\"https:\/\/test.kulturvision-aktuell.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Matthias-Lindermayr_Masako-Ohta_Tannerhof_2022_\u00a9Ines-Wagner.jpg 1024w, https:\/\/test.kulturvision-aktuell.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Matthias-Lindermayr_Masako-Ohta_Tannerhof_2022_\u00a9Ines-Wagner-391x300.jpg 391w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><br \/>\n<span style=\"color: grey;\"><em>Musik, die begeistert, begleitet einen mitunter lange Zeit. So hat es Ines Wagner mit dem Duo Masako Ohta (links) und Matthias Lindermayr erlebt, hier 2025 im Tannerhof. Foto: Ines Wagner<\/em><\/span><\/p>\n<h2>Udo Lindenberg<\/h2>\n<p>Einen runden Geburtstag nimmt Volker Camehn zum Anlass f\u00fcr seinen Musiktipp: &#8222;Weil er ja gerade 80 wurde: Udo Lindenbergs Texte und Kompositionen sind, gerade was sein Fr\u00fchwerk betrifft, gar nicht hoch genug einzusch\u00e4tzen. Geschichten erz\u00e4hlen, in einfacher Sprache und gerade deshalb so ber\u00fchrend und anregend. Das, was da so locker-leicht r\u00fcberkommt, ist gro\u00dfe Wortkunst, w\u00e4hrend der Gesang in charmanter Art rhythmisch, geschult an seinem Instrument, dem Schlagzeug, daherkommt. Verse scheinbar ohne Ma\u00df und deshalb immer auf dem Punkt. Diese Songs zu schreiben \u2013 das m\u00fcssen Kraftakte gewesen sein, so unakademisch-pr\u00e4zise sie daherkommen. Meine Alben-Tipps: &#8218;Alles klar auf der Andrea Doria&#8216; (<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/album\/26pgKFWBUpfjICRN6gc7YV?si=7fd0012b5c9f4714\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spotify<\/a>), &#8218;Ball Pomp\u00f6s&#8216; (<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/album\/6icVJ3r1YdzWKCu2d9H1ZN?si=5fc88f3b6e0949ab\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spotify<\/a>) und &#8218;Votan Wahnwitz&#8216; (<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/album\/4S4cVHBTE9DTZk25bsSrnp?si=ec0a023f178a44a6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spotify<\/a>). Der Rest ist Achterbahn.&#8220;<\/p>\n<h2>Spannende Mischung<\/h2>\n<p>Playlists bestechen dadurch, dass sie eine Vielzahl an unterschiedlichen K\u00fcnstlern und Genres erm\u00f6glichen. Hier hat die M\u00f6glichkeit des Streamens eine deutliche Vielfalt und Flexibilit\u00e4t ins Musikh\u00f6ren gebracht, egal, was man sonst davon halten will. Unsere Autorin Kerstin Brandes nutzt dies, um ganz verschiedene Stile auf die Playlist zu packen: &#8222;M\u00fcsste ich mich beschr\u00e4nken &#8211; das klassische Beispiel: Aufenthalt auf einer einsamen Insel &#8211; dann w\u00e4re Bach und das &#8218;Wohltemperierte Klavier&#8216; (<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/album\/5NqQLA1NCo6hP2GHiHxip5?si=rrzKbjHJTGKfaFnGPUpiWA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spotify<\/a>) sowie Radiohead (\u201aAmnesiac\u2018 \u2013 vermutlich mein liebstes Album, neben \u201aA Moon Shaped Pool\u2018; <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/album\/1HrMmB5useeZ0F5lHrMvl0?si=JcDfWnLsRdq5DE18BTiyuw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spotify<\/a>) auf jeden Fall im Gep\u00e4ck. Die gehen irgendwie immer, egal, ob als Hintergrundmusik oder ganz bewusst mit Kopfh\u00f6rer. Sie helfen mir beim Entspannen, beim Konzentrieren und sind inspirierend.<\/p>\n<p>Zum Arbeiten, in meinem Fall Malen &amp; Zeichnen, h\u00f6re ich immer mal wieder gerne Musik. Fr\u00fcher war das meist etwas von Sting oder Queen und vor allem Mozarts Requiem. In letzter Zeit habe ich jedoch Chilly Gonzales mit \u201aSolo Piano\u2018 (<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/album\/79hPlit22yH2TfyeW1a32K?si=f89eba1763364de2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spotify<\/a>) im Ohr, ein Album von 2004 (!). Habe es jetzt erst entdeckt \u2013 welch Gl\u00fcck! Warum? Reinh\u00f6ren! Auch Kruder &amp; Dorfmeister \u201a1995\u2018 h\u00f6re ich gern (<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/album\/4Quvgrx92Y7qwsnLj2ht7l?si=uJ57F3q7SDajS43pAhTfTQ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spotify<\/a>) \u2013 wie akustische Meditation f\u00fcr mich. Im September sind die beiden f\u00fcr zwei Konzerte in M\u00fcnchen und mein Ticket ist bereits gesichert, samt der Vorfreude. Und schlie\u00dflich h\u00f6re ich Rob Simonsen \u201aThe Whale\u2018 (<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/intl-de\/album\/377eHf66txjBwadOeFF8Co?si=8b5033c109db42ba\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spotify<\/a>) \u2013 ist zwar \u201anur\u2018 Filmmusik, stellenweise unsagbar d\u00fcster und theatralisch, aber sch\u00f6n zum Eintauchen &amp; Abtauchen.&#8220;<\/p>\n<h2>Das Leben genie\u00dfen<\/h2>\n<p>KulturVision-Chefin Monika Ziegler hat f\u00fcr ihren Musiktipp ein besonderes Lied im Kopf &#8211; und das passt, schreibt sie, gut zu ihrer aktuellen Stimmung: &#8222;&#8218;Le temps de vivre&#8216; von Georges Moustaki (<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/track\/12QwCWdLweqev5HLvlzs6s?si=57664495541e45a2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spotify<\/a>). &#8218;Nous prendrons le temps de vivre&#8216; und &#8217;sans projets et sans habitudes, nous pourrons r\u00eaver notre vie.&#8216; Vor etwa 35 Jahren haben mich Sch\u00fclerinnen zu einem Konzert von Georges Moustaki eingeladen, schon damals liebte ich dieses Lied und auch andere von ihm und wir standen am B\u00fchnenrand und waren hingerissen von ihm.&#8220; Und jetzt werde es Zeit, die Botschaft in die Tat umzusetzen, schreibt Monika Ziegler &#8211; aus dem Urlaub.<\/p>\n<h2>Musiktipps als Inspirationsquelle<\/h2>\n<p>Verlass in Sachen Inspiration sei auf Jakob Collier, ist sich Autorin Karin Sommer bei ihren Musiktipps sicher. &#8222;Nicht nur, weil er ein begnadeter Musiker ist und ganze Stadien zum Singen bringt, sondern weil er so immens viel Freude ausstrahlt, egal an welchem Fleck der Welt er gerade Musik macht. Besonders sch\u00f6n: &#8218;Fix You&#8216; mit Chris Martin 2024 in London (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=TwC0Db7oerM&amp;list=RDTwC0Db7oerM&amp;start_radio=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Youtube<\/a>).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Momente, in denen alles zuviel und gleichzeitig zu wenig erscheint, empfehle ich &#8218;Surreal AI Film, The House That Waited for Us&#8216; (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qeyHGiM_xeg&amp;list=RDqeyHGiM_xeg&amp;start_radio=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Youtube<\/a>). Es erinnert mich an meinen ganz eigenen inneren Rhythmus und an die M\u00f6glichkeit, irgendwann einmal zufrieden auf ein erf\u00fclltes Leben zur\u00fcckzublicken.&#8220;<\/p>\n<h2>Klangst\u00fcrme &#8211; im Auto und live<\/h2>\n<p>Musik auf Playlists bei langen Autofahrten zu h\u00f6ren ist eine wundersch\u00f6ne Sache. Nicht weniger sch\u00f6n ist es freilich, die Musik selbst live bei einem Konzert zu erleben. Doch warum nicht beides? Autorin Isabella Krobisch hat einen passenden Tipp: &#8222;Als Solistin auf der Diskant-, Alt- und Basszither erkundet <a href=\"https:\/\/sarahluisawurmer.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sarah Luisa Wurmer<\/a> (*2002) Verbindungen zwischen Alter und Neuer Musik. Die Fanny Mendelssohn F\u00f6rderpreistr\u00e4gerin 2025 studiert derzeit an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater M\u00fcnchen und erweiterte ihr Repertoire bei einem Auslandssemester um die mongolische W\u00f6lbbrettzither &#8218;Yatga&#8216;. Ihr Spiel bewegt sich zwischen Tradition, Zeitgeist und transkulturellen Klangwelten. Die ph\u00e4nomenalen Klangst\u00fcrme auf der Zither sind zu h\u00f6ren auf der CD &#8218;INTIMACY&#8216;, erschienen bei C2 Hamburg, mit Werken von Johann Sebastian Bach, Dorothea Hofmann, Leon Zmelty, Eva Kuhn, Julius von Lorentz und Steve Reich. Live zu erleben ist Sarah Luisa Wurmer am 23. Oktober 2026 um 19.30 Uhr im Kulturzentrum Waitzinger Keller in Miesbach, wenn sie gemeinsam mit Eva Kuhn, Alexander F. Hooper und Lisa Sch\u00f6ttl das Konzert &#8218;Traum der eignen Tage&#8216; im Rahmen des Projektes &#8218;zeitgel\u00f6st&#8216; gibt.&#8220;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-106855\" src=\"https:\/\/www.kulturvision-aktuell.de\/wp\/kulturvision-tes\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Sarah-Luisa-Wurmer-CD-Cover-e1780175939566.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"702\" srcset=\"https:\/\/test.kulturvision-aktuell.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Sarah-Luisa-Wurmer-CD-Cover-e1780175939566.jpg 800w, https:\/\/test.kulturvision-aktuell.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Sarah-Luisa-Wurmer-CD-Cover-e1780175939566-342x300.jpg 342w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\n<span style=\"color: grey;\"><em>Sarah Luisa Wurmer spielt im Oktober 2026 im Waitzinger Keller. Foto: CD-Cover, Isabella Krobisch<\/em><\/span><\/p>\n<h2>Live im Netz<\/h2>\n<p>Livemusik findet auch Fotografin Petra Kurbjuhn spannend &#8211; und genie\u00dft die M\u00f6glichkeit, Konzerte im Internet anschauen zu k\u00f6nnen: &#8222;Immer wieder freue ich mich, Videos von Auftritten &#8218;meiner&#8216; beliebten Musik-Genres- und K\u00fcnstler auf Youtube anzuschauen. Zu sehen, wie das Publikum mitgeht gibt eine besondere Atmosph\u00e4re und vermittelt ein &#8218;Dabeisein&#8216;. Ich mag Carole King sehr (etwa &#8218;You`ve Got a Friend&#8216; oder &#8218;Will You Love me Tomorrow&#8216;), deshalb habe ich ein Video zu ihr ausgew\u00e4hlt, auch weil einmal mehr die gro\u00dfartige Aretha Franklin als &#8218;Ehrende&#8216; am Fl\u00fcgel sitzt. Sensationell! Sie singt &#8218;You Make Me Feel Like a Natural Woman&#8216; (<a href=\"https:\/\/youtube.com\/watch?v=efIAM5dzuDs&amp;is=LVkC1_fhWXnPrkD4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Youtube<\/a>) als herzliche Hommage an Carol King bei den &#8218;Kennedy Center Honors 2015&#8216;. Die Kennedy Center Honors sind eine der h\u00f6chsten Auszeichnungen f\u00fcr darstellende K\u00fcnste in den Vereinigten Staaten. J\u00e4hrlich werden einige K\u00fcnstler ausgew\u00e4hlt und f\u00fcr ihr Lebenswerk und ihren kulturellen Beitrag mit einer glanzvollen Gala geehrt.&#8220;<\/p>\n<h2>Musiktipps nicht nur f\u00fcr den Urlaub<\/h2>\n<p>Wer all diese Songs und Interpreten auf eine Playlist packt und anh\u00f6rt, kommt damit schon ganz sch\u00f6n weit. Der Autor dieser Zeilen ist aktuell selbst unterwegs auf dem Balkan, ist die Adria entlang weit in den S\u00fcden nach Montenegro gefahren. Mit dabei war &#8211; wie bei allen Urlauben &#8211; eine Familien-Urlaubsplaylist, die jedes Jahr neu zusammengestellt wird. Die Playlist ist stets bunt, von den Vorlieben aller Familienmitglieder gepr\u00e4gt und tr\u00e4gt die Mitreisenden durch die teils langen Autofahrten. H\u00f6rt man nach den Urlauben dann eines dieser Lieder im Radio, kommt sofort das Urlaubsgef\u00fchl wieder auf, ein sch\u00f6ner Post-Urlaubseffekt.<\/p>\n<p>Aufgrund des diesj\u00e4hrigen Reiseziels m\u00f6chte der Autor zum Schluss Weltmusik empfehlen und dabei besonders die sagenhafte Musik vom Balkan. Die verbindet Elemente aus verschiedenen Kulturen und Zeiten und ist f\u00fcr jeden Anlass geeignet &#8211; f\u00fcr&#8217;s Tanzen genauso wie f\u00fcr&#8217;s Tr\u00e4umen, f\u00fcr gl\u00fcckliche Momente ebenso wie f\u00fcr traurige. Und als Weltmusik ist sie wiederum offen f\u00fcr andere Genres und Stile, bekannt ist etwa das Projekt BalkanBeat des bosnisch-deutschen Musiker Robert Soko. Wenn es ein konkreter Tipp sein soll, wie w\u00e4re es dann mit dem Berliner &#8222;Emigrantski Raggamuffin&#8220;-Projekt &#8222;Rotfront&#8220; (<a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/track\/1RnPpOuPH42JRTlGooziGU?si=249ccb2659d54b28\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">am besten mit dem St\u00fcck &#8222;B-Style&#8220;<\/a>)? Weltmusik vom allerfeinsten und vor allem mit \u00e4u\u00dferst tanzbarem Rhythmus. Unbedingt h\u00f6renswert!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Essentiell f\u00fcr eine erfolgreiche Urlaubsreise ist gute Musik. Sie macht lange Autofahrten ertr\u00e4glich und liefert die akustische Untermalung lauer Sommerabende. 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